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Krisenbegleitung & Intervention

Manche Phasen fordern die ganze Familie. In belastenden Situationen sind wir ansprechbar und helfen, den Alltag Schritt für Schritt wieder ruhiger und stabiler zu gestalten.

Ruhiges, vertrauensvolles Gespräch in einem gemütlichen Raum

Was ist Krisenbegleitung?

Halt, wenn es gerade zu viel wird

Es gibt Phasen, in denen der Alltag kippt: Anspannung, Eskalationen, das Gefühl, nicht mehr weiterzuwissen. In solchen Momenten sind wir für Sie da – ruhig, verlässlich und ohne zu dramatisieren.

Wir helfen Ihnen, die Lage einzuordnen, erste Schritte zu finden und den Alltag wieder ruhiger zu gestalten. Ziel ist nicht die schnelle Lösung um jeden Preis, sondern spürbare Entlastung und neue Stabilität – für Ihr Kind und für Sie.

Wann ist Krisenbegleitung sinnvoll?

Sie müssen nicht warten, bis „gar nichts mehr geht“. Krisenbegleitung ist immer dann sinnvoll, wenn eine Situation Sie als Familie belastet oder überfordert – zum Beispiel:

  • bei starker Anspannung oder häufigen Eskalationen zu Hause
  • wenn ein Umbruch den Alltag aus dem Gleichgewicht bringt
  • wenn Sie sich als Eltern erschöpft und allein fühlen
  • wenn Sie eine schwierige Phase überbrücken möchten

Ob und wie wir unterstützen können, klären wir in einem ersten Gespräch – so schnell, wie es die Situation braucht.

So funktioniert's

Von der ersten Meldung bis zurück zu einem tragfähigen Alltag.

  1. Melden Sie sich

    In belastenden Phasen sind wir ansprechbar. Sie schildern uns kurz, was gerade los ist – wir hören zu und ordnen die Situation mit Ihnen ein.

  2. Lage gemeinsam einordnen

    Wir schauen ruhig auf das, was Ihr Kind und Ihre Familie gerade belastet, und klären, was jetzt am dringendsten hilft.

  3. Entlastung schaffen

    Gemeinsam finden wir erste Schritte, die den Alltag spürbar ruhiger machen – konkret, umsetzbar und auf Ihre Situation zugeschnitten.

  4. Stabilität sichern

    Wir bleiben an Ihrer Seite, bis die Lage wieder tragfähig ist – und überlegen mit Ihnen, was danach weiterhilft.

Was unsere Krisenbegleitung ausmacht

Drei Grundsätze, auf die Sie sich verlassen können.

  • Ruhige, geborgene Situation zwischen zwei Menschen

    Ruhig und ohne Dramatik

    Wir bewahren die Ruhe, wenn es turbulent wird. Kein Alarm, kein Druck – sondern ein klarer Kopf und ein verlässliches Gegenüber.

  • Warmer Raum mit beruhigenden Sinnesmaterialien

    Schnell ansprechbar

    In akuten Phasen zählt Verlässlichkeit. Sie wissen, an wen Sie sich wenden können, und müssen nicht lange warten.

  • Geborgene Rückzugsecke zum Entspannen

    Die ganze Familie im Blick

    Eine Krise betrifft selten nur das Kind. Wir beziehen Eltern und Umfeld ein, damit die Entlastung im ganzen Alltag ankommt.

Unsicher, ob Sie Unterstützung brauchen?

Unser kurzer Orientierungs-Check hilft Ihnen, eigene Beobachtungen zu ordnen – ganz unverbindlich und ohne Speicherung.

Orientierungs-Check

Frage 1 von 8

Ersetzt keine fachliche Diagnostik. Antworten werden nicht gespeichert.

Reagiert Ihr Kind nur selten oder verzögert, wenn es beim Namen gerufen wird?

Häufige Fragen zur Krisenbegleitung

Antworten auf die Fragen, die uns von Eltern am häufigsten erreichen.

Was ist mit einer Krise gemeint?

Gemeint sind belastende Phasen, die die Familie an ihre Grenzen bringen – etwa starke Anspannung, häufige Eskalationen, ein Umbruch im Alltag oder eine Situation, die zu Hause gerade nicht mehr tragfähig ist. Sie entscheiden, wann Sie Unterstützung brauchen.

Wie schnell bekommen wir Unterstützung?

In belastenden Phasen versuchen wir, zügig ansprechbar zu sein. Melden Sie sich – wir sagen Ihnen ehrlich, wie schnell wir Sie begleiten können, und richten uns nach der Dringlichkeit.

Ist Krisenbegleitung eine Therapie?

Krisenbegleitung ist zunächst Entlastung und Orientierung in einer akuten Phase. Sie kann in eine längerfristige Begleitung übergehen – oder sie hilft, eine schwierige Zeit zu überbrücken. Das klären wir gemeinsam mit Ihnen.

Was, wenn es sich um einen echten Notfall handelt?

Bei einer akuten Gefahr für Ihr Kind oder andere wählen Sie bitte den Notruf 112 oder wenden sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Unsere Krisenbegleitung ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Notfallversorgung.

Lernen Sie MATZ Autismus kennen

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und hören zu.